Ingredients
Method
- Erhitze das Olivenöl in einem großen, schweren Topf bei mittlerer bis hoher Hitze. Du weißt, dass es heiß genug ist, wenn ein Tropfen Wasser sofort zischt und kleine Perlen über die Oberfläche tanzen.
- Gib die Hähnchenwürfel hinein und brate sie 4 bis 5 Minuten an, bis sie außen goldbraun sind. Sie müssen innen noch nicht durch sein – das erledigt später die Brühe. Nimm das Fleisch mit einem Schaumlöffel heraus und stelle es beiseite.
- Setze die Hitze auf mittel. Gib Zwiebel, Karotte und Sellerie in den Topf und schwitze sie 5 bis 6 Minuten an, bis die Zwiebel glasig aussieht und das Gemüse leicht glänzt. Der Geruch wird süßlich und warm – genau dann ist es richtig.
- Rühre den Knoblauch, Thymian und das Paprikapulver ein und brate alles 30 Sekunden mit, bis die Gewürze duften. Lass sie nicht braun werden, sonst wird das Paprikapulver bitter.
- Gib den Wildreis-Mix dazu und rühre ihn 1 Minute durch die heiße Gemüsemischung, damit jedes Korn etwas Fett abbekommt. Das verhindert später, dass der Reis zusammenklebt.
- Gieße die Hühnerbrühe und die stückigen Tomaten an, rühre Salz und Pfeffer ein und bringe alles zum Kochen. Dreh die Hitze dann herunter, bis die Flüssigkeit nur noch leise simmeriert – du siehst kleine Bläschen an der Oberfläche, aber kein starkes Wallen.
- Decke den Topf halb ab und lass den Eintopf 25 Minuten köcheln. Der Reis sollte nach dieser Zeit bissfest sein, die Karotten weich, und die Brühe hat eine satte, leicht dickliche Konsistenz angenommen.
- Gib das angebratene Hähnchen zurück in den Topf, füge die Erbsen hinzu und lass alles weitere 5 bis 7 Minuten ziehen, bis das Fleisch komplett durchgegart und innen weiß ist. Wenn du ein Stück durchschneidest, darf kein Rosé mehr zu sehen sein.
- Schmecke mit Salz und Pfeffer ab, streue die Petersilie darüber und lass den Eintopf 5 Minuten vom Herd stehen, bevor du ihn servierst. In dieser kurzen Ruhezeit zieht die Brühe noch etwas an und wird aromatischer.
Notes
Achten Sie darauf, das Paprikapulver nicht zu lange anzubraten, da es sonst bitter werden kann. Das halb abgedeckte Köcheln hilft, die Flüssigkeit zu reduzieren und den Reis optimal zu garen. Die Ruhezeit am Ende ist wichtig, damit sich die Aromen voll entfalten können.
